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Wählen Sie die kosteneffizienteste eukaryotische Proteinexpression! ProteoGenix verbindet langjährige Expertise in der Proteinproduktion mit einem umfassenden Toolbox, um Ihre Hefeprotein-Expression zu optimieren.
Wählen Sie zwischen P. pastoris und S. cerevisiae für Ihre Proteinexpression.
Wir bieten verschiedene Stämme von P. pastoris oder S. cerevisiae, um Ihre Proteinproduktion zu optimieren.
Mit über 1500 Proteinexpressionsprojekten können Sie auf unsere Expertise vertrauen.
Vom optimierten Gen bis zum Protein – wir sind Ihr Partner für Proteinexpression!
Bei ProteoGenix unterstützt Sie ein PhD Account Manager!
Hefen sind bekannt für ihre schnelle Wachstumsrate und hohe Ausbeute an Proteinexpression.
2. Expression im kleinen Maßstab
3. Proteinexpression im großen Maßstab und Reinigung
| Schritt | Inhalt | Zeitrahmen | Deliverables |
|---|---|---|---|
| Pilotstudie |
|
4 bis 5 Wochen |
|
| Transiente Proteinexpression und -reinigung |
|
2 Wochen |
|
Optionen
Gensynthese inklusive Codon-Optimierung für die Proteinexpression und Subklonierung in einen Expressionsvektor
Größenausschlusschromatographie
Polishing (DNA, HCP, Endotoxine)
Endotoxin-Entfernung
Analytik: WB, analytische SEC
Die Wahl des Wirtsorganismus ist von zentraler Bedeutung, sobald Sie sich für eine Hefeprotein-Expression entscheiden. In der Literatur sind zahlreiche Wirtszellen beschrieben. Am häufigsten werden jedoch S. cerevisiae und P. pastoris genutzt.
Letztere bringt bei der Proteinexpression mehrere Vorteile mit sich:
Sehr niedrige Menge an nativen Proteinen: Pichia pastoris sezerniert nur sehr geringe Mengen an eigenen Proteinen, daher machen rekombinante Zielproteine den Großteil im Medium aus. Dies vereinfacht die nachfolgenden Proteinreinigungsschritte deutlich.
Proteinexpression mit hohem Titer: Pichia pastoris kann mit hoher Zelldichte kultiviert werden. Somit ermöglicht dieser Wirt eine hochausbeutige Proteinproduktion.
Posttranslationale Modifikationen: Pichia pastoris verfügt über den vollständigen posttranslationalen Apparat eukaryotischer Zellen. Dadurch kann der Organismus Phosphorylierungen und Glycosylierungen durchführen (unterscheidet sich von denen bei Proteinexpression in Säugerzellen).
Endotoxinfrei
Zusammengefasst ist die Pichia pastoris-Proteinexpression die erste Wahl für die Produktion von sezernierten Proteinen. Pichia pastoris bleibt zudem eine relevante Option für die Herstellung von therapeutischen Proteinen. Dieser Organismus wurde als Hefe-Wirt für die Expression mehrerer am Markt erhältlicher therapeutischer Proteine verwendet, wie unter anderem:
Humanes Serumalbumin
Kollagen
Ecallantid
Insulin
Als einzelliger Organismus bietet S. cerevisiae – wie andere Hefen – ähnliche Vorteile wie prokaryotische Systeme (z. B. E. coli): kurze Generationszeiten, hohe Biomasseausbeute und bewährte Tools für DNA-Manipulation.
Zusätzlich dazu bietet die Hefeexpression weitere Vorteile im Vergleich zur E.coli-Expression, darunter:
Posttranslationale Modifikationen:
S. cerevisiae kann Disulfidbindungen bilden und führt die meisten posttranslationalen Glykosylierungen aus, die bei Säuger-Expressionssystemen vorkommen. Es gibt Unterschiede – S. cerevisiae ist für ihre Hypermannosylierung bekannt (stärker als bei P. pastoris).
GRAS-Status:
S. cerevisiae besitzt GRAS-Status, das heißt sie wird von der FDA als sicher anerkannt.
Endotoxinfrei
Insgesamt ist S. cerevisiae bestens erforscht und bietet ein breites Spektrum an Tools (Stämme, Expressionsvektoren, etc.). Damit ist sie perfekt für Projekte, bei denen mehrere Bedingungen getestet werden müssen. Wie Pichia pastoris wird auch S. cerevisiae häufig für die therapeutische Proteinexpression eingesetzt. Wird jedoch eine noch „humanähnlichere“ Glykosylierung benötigt, ist die Baculovirus- oder Säugerzellen-Expression vorzuziehen.