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ProteoGenix kann Peptide mit bis zu 150 Aminosäuren (AS) synthetisieren.
ProteoGenix bietet eine unbegrenzte Auswahl an Peptidmodifikationen.
Ihr Projekt hat für uns Priorität – wir arbeiten, bis Sie das richtige Peptid erhalten, oder Sie zahlen nichts.
| Peptidsynthese Methode |
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| Peptidlieferung |
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| Standard-QC-Bericht |
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| Zusätzliche Analysen (auf Anfrage) |
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| Löslichkeitstest (auf Anfrage) |
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Bei ProteoGenix bieten wir neben der Standard-Fmoc-Festphasensynthese auch rekombinante Expression und Semisynthese (Verknüpfung synthetischer und rekombinanter Fragmente) an. Wenn Sie mit komplexen Strukturen arbeiten, kontaktieren Sie unser Team, um zu erfahren, wie wir Sie unterstützen können.
Wenn Sie Expertenrat benötigen, um die Stabilität und Ausbeute Ihres synthetischen Peptids zu maximieren und die Produktionskosten niedrig zu halten, kontaktieren Sie unser Team für weitere Informationen.
Die häufigste Methode zur Prüfung der Löslichkeit basiert auf der Ladungsbestimmung. Bei kurzen Peptiden (bis zu 5 Aminosäuren) ist destilliertes Wasser die erste Wahl. In anderen Fällen verwenden Sie diese Anleitung:
Synthetische antigene Peptide sind leistungsfähige Werkzeuge zur Generierung polyklonaler oder monoklonaler Antikörper und als Komponenten von Peptidimpfstoffen. Für diese Anwendungen müssen Peptide auf zwei Eigenschaften ausgelegt sein: Antigenität und Immunogenität. Der erste Begriff beschreibt die Fähigkeit eines Antigens, mit der Bindungsstelle eines Antikörpers zu interagieren, während Immunogenität die Auslösung einer humoralen und/oder zellulären Immunantwort bezeichnet. Für wirksame Impfstoffe und Antikörperproduktion müssen Peptide beide Eigenschaften aufweisen.
Die Antigenität kann erhöht werden durch:
Die Immunogenität kann gesteigert werden durch Kopplung synthetischer Peptide an Trägerproteine unter Berücksichtigung folgender Empfehlungen:
Viele Peptidarzneimittel werden durch chemische Modifikation natürlicher Moleküle gewonnen. Sie sind unverzichtbar zur Behandlung zahlreicher Stoffwechselerkrankungen.
Impfstoffe sind eine der erfolgreichsten Strategien der modernen Medizin. Klassische Impfstoffe nutzen inaktivierte Erreger, deren Produktion aufwendig ist. Im Gegensatz dazu gelten Peptid-Impfstoffe als kostengünstige, sichere und hochspezifische Alternative.
Die Entdeckung von Zelladhäsions- und selbstassemblierenden Peptiden eröffnet neue Chancen im Tissue Engineering. Diese Peptide werden zunehmend als bioaktive Moleküle für Zellwachstum und Geweberegeneration eingesetzt.
Zellpenetrierende und selbstassemblierende Peptide sind wichtige Bestandteile moderner Gentherapie- und Arzneimittel-Verfahren. Im Vergleich zu viralen Vektoren sind Peptide einfacher zu synthetisieren und machen die Technik weit verbreitet.
Viele Kosmetikprodukte nutzen die positiven Eigenschaften von kosmetischen Peptiden. Kleine Peptide, die die Hautbarriere durchdringen, werden wegen ihrer regenerierenden Eigenschaften eingesetzt. Peptide mit antimikrobiellen Eigenschaften finden sich auch in Cremes gegen verbreitete Hautprobleme.
| Chemische Synthese | Rekombinante Expression | Semisynthese |
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Kombination aus synthetischen und rekombinanten Fragmenten durch chemische oder enzymatische Ligation |
Festphasen-Peptidsynthese dominiert seit Jahrzehnten den Markt für kundenspezifische Herstellung. Die Methode, ursprünglich in den 1950er Jahren entwickelt, ist zur bevorzugten Technologie in Bezug auf Automatisierung, Kosten, Skalierbarkeit, Lieferzeit und Ausbeute geworden.
Die Synthese erfolgt schrittweise am Festträger von C- zu N-Terminus. Nα-geschützte Aminosäuren steuern den Syntheseprozess und verhindern Nebenreaktionen. Heute kommen zwei Hauptschutzgruppen für den N-Terminus zum Einsatz: Boc (t-Butyloxycarbonyl) und Fmoc (9-Fluorenylmethoxycarbonyl).
Neben den N-terminalen Schutzgruppen werden auch permanente Schutzgruppen an den Seitenketten verwendet. Sie verhindern unerwünschte Verzweigungen und halten mehreren chemischen Behandlungen stand und werden erst am Ende der Synthese durch starke Säuren entfernt. Benzyl (Bzl) und tert-Butyl (tBu) gehören zu den am meisten verwendeten Schutzgruppen für Seitenketten.
Die einzelnen Syntheseschritte:
Da für die Synthese starke Chemikalien erforderlich sind, kann die Reinigung herausfordernd sein. Für GMP-Peptid-Produktionen wird daher mitunter die Flüssigphasensynthese genutzt. Sie ist zeitaufwendiger und ergiebiger als die Festphasentechnik, bleibt aber relevant für die Herstellung hochreiner kurzer Peptide (<10 AS).
Beide Methoden sind chemische Ansätze für die lineare Peptidsynthese. Müssen größere Peptide mit komplexen Strukturen hergestellt werden, ist die rekombinante Expression oft die bessere Wahl. Sie ist jedoch auf natürliche, vom Wirtsorganismus produzierte Aminosäuren beschränkt.
Müssen Peptide mit komplexen Strukturen und unnatürlichen AS erzeugt werden, ist ein semisynthetischer Ansatz ideal.
Trotz der Effizienz gängiger Peptidsyntheseverfahren können unerwünschte Verunreinigungen entstehen – etwa durch unvollständige Entschützung, Nebenreaktionen, Verkürzungen oder Isomere.
Die Entfernung dieser Verunreinigungen geschieht mit einer oder mehreren Methoden:
RP-HPLC ist das am häufigsten verwendete Reinigungsverfahren. Während konventionelle HPLC nach Konzentration polarer Lösungsmittel trennt, fängt RP-HPLC hydrophobe Moleküle ein und gibt sie je nach Hydrophobizität wieder frei. So lassen sich rein synthetisierte Peptide leichter von Verunreinigungen trennen.