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Müssen Sie Ihr Antikörper-Arzneimittel überwachen? Vertrauen Sie den Experten von ProteoGenix für die Entwicklung Ihrer PK/PD- und Immunogenitäts-Assays. Mit den besten Technologien zur Antikörperproduktion und über 1.800 hergestellten Antikörpern bieten wir die besten Garantien für hochsensitive und spezifische Anti-Drug-Antikörper.
Als Experte für Antikörperproduktion beherrscht ProteoGenix die Produktion polyklonaler und monoklonaler anti-idiotypischer Antikörper.
Dank unseres breiten Portfolios an Technologien zur Produktion von monoklonalen Antikörpern sind wir in der Lage, all Ihre Anforderungen zu erfüllen.
Sie profitieren von unserer einzigartigen Expertise und unseren technischen Fähigkeiten im Design von ELISA-Assays für verschiedene Anwendungen: PK/PD, Immunogenitäts-Assays…
Blockierend, nicht-blockierend, komplexspezifisch – wir können alle Typen von Anti-Drug-Antikörpern generieren.
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Ein Anti-Drug-Antikörper ist ein Antikörper, der an das Idiotop eines anderen Antikörpers bindet, meist an einen Antikörper-Arzneistoff. Ein Idiotop bezeichnet dabei eine Region innerhalb der Fv-Region, die an das Paratop eines anderen Antikörpers bindet.
Anti-idiotypische Antikörper gegen therapeutische Antikörper können für verschiedene Anwendungen wie PK/PD-Studien oder Immunogenitäts-Studien erzeugt werden. Sie lassen sich in drei Typen unterteilen und sind besonders nützlich für die Quantifizierung spezifischer Antikörper-Arzneimittel:
Antigen-blockierende anti-idiotypische Antikörper: Dieser Typ anti-idiotypischer Antikörper ist paratopspezifisch, das heißt, Idiotop und Paratop des Antikörpers überlappen miteinander. Daher konkurrieren das Zielantigen und der anti-idiotypische Antikörper um dieselbe Bindungsstelle. Sie werden häufig für die Messung freier Antikörper-Arzneimittel eingesetzt.
Nicht-blockierende anti-idiotypische Antikörper: Dieser Typ bindet außerhalb der Antigen-Bindungsstelle (Idiotop und Paratop überlappen nicht). Diese Antikörper werden für den Nachweis und die Quantifizierung des gesamten Antikörper-Arzneimittels verwendet.
Komplexspezifische anti-idiotypische Antikörper: Komplexspezifische anti-idiotypische Antikörper binden nur an den Antikörper-Arzneistoff-Antigen-Komplex. Sie werden daher typischerweise genutzt, um gebundenes Antikörper-Arzneimittel in einer Probe zu quantifizieren.
Als Experte für die Entwicklung von Antikörpern bietet ProteoGenix alle Arten von hochspezifischen und sensiblen anti-idiotypischen Antikörpern an. Für weitere Informationen zu unserem Service kontaktieren Sie gerne unseren zuständigen Account Manager.
Anti-Drug-Antikörper werden häufig zum Nachweis und zur Quantifizierung therapeutischer Antikörper während des Entwicklungsprozesses eingesetzt. Eine große Herausforderung bei diesen Messungen ist die komplexe Zusammensetzung des Serums, da menschliches Serum einen Überschuss an endogenen Antikörpern enthält. Es besteht eine hohe Ähnlichkeit zwischen körpereigenen Antikörpern und humanisierten oder voll humanen Antikörperarzneimitteln. Deshalb sind hochspezifische und hochsensitive Antikörper eine Voraussetzung für zuverlässige pharmakokinetische und Immunogenitäts-Assays.
Pharmakokinetische Assays basieren meist auf Ligandenbindungs-Assays zur Quantifizierung verschiedener Formen monoklonaler Antikörperarzneimittel (frei, gebunden, gesamt). Die Genauigkeit des entwickelten Assays ist entscheidend für die Bewertung der Expositions-Wirkungs-Beziehung zur Bestimmung optimaler Dosis- und Sicherheitsparameter.
Die Generierung anti-idiotypischer Antikörper ermöglicht eine präzisere Quantifizierung im Vergleich zu generischen Assays, die auf weniger spezifischen Antikörpern wie Light-Chain-Antikörpern basieren. Letztere können in der präklinischen Phase als erste Approximation von Gesamt-mAbs genutzt werden, sind jedoch für klinische Proben ungeeignet.
Mehrere ELISA-Assays basierend auf Anti-Drug-Antikörpern werden routinemäßig zur Quantifizierung der unterschiedlichen Formen therapeutischer Antikörper in pharmakokinetischen Assays eingesetzt. Hier finden Sie einige gängige Designs.
Immunogenität beschreibt die Fähigkeit eines Antikörperarzneimittels, eine Immunantwort auszulösen. Wird die Immunantwort gegen ein therapeutisches Antikörperarzneimittel (antibody-drug antibodies, ADA) gerichtet, kann dies Wirksamkeit und Sicherheit stark beeinflussen. Dank ihrer Fähigkeit, gezielt an Antikörperarzneimittel zu binden, zeichnet Anti-Drug-Antikörper eine gemeinsame Eigenschaft mit anti-idiotypischen Antikörpern aus. Deshalb können sowohl polyklonale als auch monoklonale anti-idiotypische Antikörper als Referenz für Immunogenitäts-Assays genutzt werden.