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Erfolgsgeschichte

 

Wie ein einzigartiger Ansatz zur Entwicklung monoklonaler Antikörper Recce Pharmaceuticals half, regulatorische Hürden zu überwinden

Multiresistente Bakterien verursachen jährlich den Tod von über 700.000 Menschen. Um antibiotikaresistente Supererreger zu bekämpfen und prognostizierte 10 Millionen Todesfälle jährlich bis 2050 zu verhindern, hat das in Australien ansässige Recce Pharmaceuticals eine völlig neue Klasse von Antibiotika entwickelt – eine Leistung, die seit fast 40 Jahren nicht erreicht wurde.

Recce’s Hauptkandidat, RECCE® 327, ist ein schnell wirkendes, breit wirkendes Antibiotika-Polymer, das Bakterien überwältigt, indem es gleichzeitig mehrere bakterielle Signalwege stört. Das Ergebnis sind starke bakterizide Eigenschaften.

Die Weiterentwicklung der klinischen Studien von RECCE® 327 erfordert jedoch die Fähigkeit, das Medikament in vivo zu erkennen und zu quantifizieren. Dafür muss ein kundenspezifischer monoklonaler Antikörper entwickelt werden, der die RECCE® 327 Polymerverbindung in komplexen biologischen Matrizes präzise und zuverlässig detektieren kann.

Doch es gab ein Problem. Ein solcher Antikörper existierte nicht – und andere Entwickler monoklonaler Antikörper waren gescheitert.

Michele Dilizia, Chief Scientific Officer und Mit-Erfinderin von Recce Pharmaceuticals, erklärt, dass Anbieter für monoklonale Antikörper „keinen Erfolg hatten, weil sie auf traditionelle Ansätze und gängige Methoden setzten.”

Wir sprachen mit Frau Dilizia in einem exklusiven Interview, in dem sie die „Eigenschaften verrät, die es ProteoGenix ermöglichten, dort zu bestehen, wo andere scheiterten…” Um diese komplexen Antikörper-Herausforderungen zu verstehen, braucht man einen tieferen Einblick in Recce Pharmaceuticals und seine innovativen Medikamenten-Pipelines.

Entdecken Sie, wie ProteoGenix diese Herausforderung gemeistert hat – und wie wir auch Ihre lösen können.
Über Recce Pharmaceuticals: Wegweisende anti-infektive Therapien

Gegründet in Australien, ist Recce Pharmaceuticals Ltd (ASX:RCE, FSE:R9Q) ein führendes Biotechnologieunternehmen, das eine neue Klasse synthetischer, polymerbasierter Anti-Infektiva zur Bekämpfung antibiotikaresistenter Supererreger entwickelt.

Das klinische Potenzial ihrer Wirkstoff-Pipeline bleibt nicht unbemerkt. Globale Gesundheits- und Regulierungsbehörden haben RECCE® 327, RECCE® 435 und RECCE® 529 als vielversprechende Kandidaten gegen kritische bakterielle und virale Bedrohungen anerkannt, wobei beschleunigte Zulassungswege für RECCE® 327 zur Behandlung schwerer Infektionen gewährt wurden. In Australien haben Behörden zudem eine begrenzte Anwendung durch medizinisches Fachpersonal unter bestimmten Bedingungen genehmigt.

Diese innovative Klasse synthetischer Polymere zielt auf bakterielle Membranen ab und stört essenzielle zelluläre Prozesse – so werden Bakterien in allen Wachstumsphasen schnell eliminiert. Indem sie mehrere Angriffspunkte gleichzeitig nutzen, reduzieren diese Verbindungen die Wahrscheinlichkeit von Resistenzbildung erheblich und bieten einen effektiven Ansatz gegen Supererreger.

Die Entwicklung eines einzigartigen monoklonalen Antikörpers zur Detektion von RECCE® 327 – ein Polymer aus sich wiederholenden Kleinmolekülen – war jedoch ein Hindernis, an dem Recce Pharmaceuticals historisch gescheitert ist. Hier erfahren Sie, warum.

Recce Pharmaceuticals Logo
 
 
Die Herausforderung: Spezifität für ein komplexes synthetisches Polymer

RECCE® 327 ist “ein komplexes synthetisches Polymer, bestehend aus mehreren hundert unterschiedlichen Copolymerverbindungen”, erklärt Frau Dilizia. Hinzu kommt, dass sich das synthetische Polymer “in einer Matrix befindet, die ähnliche chemische Gruppen und Strukturen hat”.

Kundenspezifische Antikörper mussten deshalb spezifische Epitope auf RECCE® 327 erkennen, ohne an ein gemeinsames chemisches Element aus der Polymer-Matrix zu binden – erschwert durch Größe und chemische Ähnlichkeit des Moleküls zu seiner Umgebung.

Frau Dilizia erinnert sich: „Der Ansatz und die Methoden [früherer Anbieter] waren nicht geeignet, um Antikörper für unseren Testartikel bereitzustellen.”

Das Resultat? Die gelieferten Antikörper erkannten versehentlich das gemeinsame Element, was sie für Pharmakokinetikstudien von Recce unbrauchbar machte. Auch die internen Versuche von Recce blieben aufgrund der technischen Komplexität erfolglos. „Wir benötigten Dienstleistungen zur Entwicklung monoklonaler Antikörper, die hochspezifische Antikörper und maßgeschneiderte Assays liefern konnten,” erinnert sich Frau Dilizia.

Damit war die Bühne für ProteoGenix bereitet, um diese entscheidende Hürde zu überwinden.

Warum Recce sich für die Entwicklung monoklonaler Antikörper von ProteoGenix entschied

Recce wandte sich an ProteoGenix auf Grund ihrer ausgewiesenen Expertise in komplexen Antikörper-Projekten. Nach Aussage von Frau Dilizia: „Die Eigenschaften, die es ProteoGenix ermöglichten, dort zu bestehen, wo andere Anbieter scheiterten, waren ihre umfassende Vorbereitung und wissenschaftliche Fachkenntnis, das Projekt mit maßgeschneiderten Methoden anzugehen.” Anders als Anbieter mit generischen Workflows bot ProteoGenix eine individuelle Strategie, um die einzigartigen Herausforderungen von RECCE® 327 zu lösen.

„Der entscheidende Vorteil der Zusammenarbeit mit ProteoGenix war, wissenschaftliche Diskussionen mit ihrem Expertenteam führen zu können, um den Gesamtansatz und die Methoden zu besprechen, im Gegensatz zum ‘One-size-fits-all’-Ansatz anderer Anbieter.”

— Frau Dilizia

Anders als Anbieter mit generischen Workflows bot ProteoGenix eine individuelle Strategie zur Bewältigung der einzigartigen Herausforderungen von RECCE® 327.

Schlüsselqualitäten, die ProteoGenix auszeichnen:
  • Wissenschaftliche Expertise: Tiefes Wissen in Hybridom-Entwicklung und epitopspezifischem Antikörperdesign.
  • Individualisierung: Protokolle angepasst an Recce’s Zielstruktur und die Matrix-Komplexität kleiner Moleküle.
  • Zusammenarbeit: Ein dedizierter Projektleiter sorgte für eine nahtlose Kommunikation und wissenschaftliche Abstimmung im gesamten Prozess.

Dieser kollaborative Ansatz machte ProteoGenix zu einer Erweiterung des Recce-Teams und unterstützte ihre wissenschaftlichen wie regulatorischen Ziele optimal.

Die Lösung von ProteoGenix: Präzision und Individualisierung

Um Recce’s Herausforderung zu meistern, setzte ProteoGenix eine ausgeklügelte Hybridom-basiertes Strategie ein.
„Die Entwicklung von Antikörpern, die nur die einzigartigen Epitope von RECCE® 327 erkennen, erforderte außergewöhnliche Spezifität,” merkt Frau Dilizia an.
Die Komplexität des kleinmolekularen Polymers in Kombination mit einem gemeinsamen chemischen Element in der Matrix verlangte innovative Methoden.

ProteoGenix entwickelte eine innovative Lösung und stellte einen Hapten her, indem sie RECCE® 327 an ein Protein koppelte und so ein immunogenes Antigen erzeugten.
Dies war ein entscheidender Schritt, da das kleine Molekül nur eine begrenzte Epitopgröße besitzt.

Im Anschluss folgte ein mehrstufiger Prozess, der folgende Schritte umfasste:

  • Maßgeschneiderte Immunisierung: Mäuse wurden fünf Wochen mit dem konjugierten Antigen immunisiert, um eine robuste Immunantwort hervorzurufen.
  • Spezielle Screenings: Indirekte und kompetitive ELISAs wurden entwickelt, um Antikörper auszuwählen, die an RECCE® 327, aber nicht an das gemeinsame Element binden – und damit höchste Spezifität sicherzustellen.
  • Go/No Go Checkpoints: „Ich habe die Go/No Go-Checkpoints sehr geschätzt, sie gaben klare Hinweise zum Projektfortschritt und zu zentralen Bewertungen,” so Frau Dilizia. Diese Besprechungen mit einer festen Projektleitung sorgten für Investitionssicherheit und zielten auf einen kontinuierlichen Projektfortschritt ab.

ProteoGenix’ kundenspezifische Lösung für die Entwicklung monoklonaler Antikörper, gestützt auf wissenschaftliche Expertise, erwies sich als Schlüssel zur Überwindung der Herausforderung.

Der Weg: Die wichtigsten Meilensteine
  • Vorbereitende Konjugation: ProteoGenix konjugierte RECCE® 327 an ein Protein, bildete ein Hapten und überwand so die geringe Immunogenität des kleinen Moleküls (1 Woche).
  • Mäuseimmunisierung: Ein Fünfwochenprotokoll erzeugte starke Immunantworten, maßgeschneidert für die Struktur von RECCE® 327.
  • Fusionen und Screenings: Während drei Wochen wurden Hybridom-Fusionen durch indirekte und kompetitive ELISAs gescreent und spezifische Klone identifiziert.
  • Hybridom-Subklonierung: Drei Wochen Subklonierung verfeinerten die Kandidaten, ELISAs stellten sicher, dass keine Kreuzreaktivität mit dem gemeinsamen Element auftrat.
  • Antikörperproduktion: Über drei Wochen wurden sechs murine IgG-Hybridome produziert und auf Spezifität validiert.
 
Die Ergebnisse: Überwindung von Entwicklungs- und Genehmigungshürden

ProteoGenix lieferte sechs murine IgG-Hybridome mit außergewöhnlicher Spezifität für RECCE® 327 – sie detektieren die antibakterielle Verbindung ohne Kreuzreaktivität mit dem gemeinsamen chemischen Element.

Diese Antikörper ermöglichten Recce die Entwicklung robuster pharmakokinetischer Assays – unerlässlich für Medikamenten-Entwicklung und regulatorische Zulassung.

  • Präzises Arzneimittel-Profiling In Vivo: Ermöglicht genaue ADME-Messungen (Absorption, Distribution, Metabolismus, Exkretion), die weltweiten regulatorischen Anforderungen genügen.
  • Regulatorischer Fortschritt: Unterstützung der Einreichungen bei der FDA dank Fast Track-Status von RECCE® 327.
  • Skalierbare Anwendung: Potenzial für den Einsatz in diagnostischen und Anti-Drug-Antikörper (ADA)-Assays während der klinischen Entwicklung.

„Ein Zeichen für den enormen Wert der gelieferten Antikörper zeigt sich daran, wie entscheidend sie zur Bestimmung pharmakokinetischer Parameter eines Medikaments – z. B. Absorption, Distribution, Metabolismus und Exkretion – sind,”Frau Dilizia

Mit diesen Tools war es Recce möglich:

  • Pharmakokinetische und regulatorische Studien voranzutreiben.
  • Die globale Markteinführung von RECCE® 327 vorzubereiten.
  • Die Entwicklung zusätzlicher antikörperbasierter Werkzeuge zu beschleunigen.

Dank dieses pharmakokinetischen Meilensteins rückte RECCE® 327 einen Schritt näher an die Markteinführung”, erklärt Frau Dilizia. „Er stärkte unsere wissenschaftliche Glaubwürdigkeit und lieferte die für die behördliche Genehmigung nötigen Daten.

 
Frau Dilizia zur partnerschaftlichen Unterstützung durch ProteoGenix

Rückblickend hebt Frau Dilizia die wissenschaftliche Partnerschaft mit ProteoGenix hervor.

„Der entscheidende Vorteil der Zusammenarbeit mit ProteoGenix war, wissenschaftliche Diskussionen mit ihrem Expertenteam führen zu können, um den Gesamtansatz und die Methoden zu besprechen, im Gegensatz zum ‘One-size-fits-all’-Ansatz anderer Anbieter.”

— Frau Dilizia

Die Partnerschaft hat nachhaltigen Wert:

  • Arzneimittel-Entwicklung: Antikörper sind nun zentral für ADME- und regulatorische Studien zu RECCE® 327.
  • Zukunftspotenzial: Es laufen Gespräche, Recce’s Pipeline mit weiteren Antikörperprojekten zu unterstützen.
  • Wissenschaftlicher Impact: Geplante Publikationen, um den Fortschritt des RECCE® 327-Programms hervorzuheben.

„Ich würde die Dienstleistungen von ProteoGenix anderen Forschern sehr empfehlen,”Frau Dilizia

Foto von Frau Michele Dilizia, Chief Scientific Officer von Recce Pharmaceuticals

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