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Haben Sie Schwierigkeiten, zuverlässige Antikörper gegen G-Protein-gekoppelte Rezeptoren (GPCRs) für Ihre wissenschaftlichen oder klinischen Projekte zu finden? Bei ProteoGenix kennen wir die Herausforderungen, qualitativ hochwertige GPCR-Antikörper zu entwickeln. Deshalb verwenden wir fortschrittliche Techniken und strenge Qualitätskontrolltests, um Reproduzierbarkeit und Spezifität für jeden individuellen GPCR-Antikörper sicherzustellen. Während der gesamten kundenspezifischen Antikörperentwicklung – von Antigendesign und -produktion, über Antikörpergenerierung bis hin zur Reinigung – arbeitet unser Expertenteam eng mit Ihnen an definierten Projektmeilensteinen, um sicherzustellen, dass Ihr Antikörper termingerecht und im Budget fertiggestellt wird. Kontaktieren Sie uns noch heute und erfahren Sie, wie unsere maßgeschneiderten monoklonalen Antikörper Sie bei der Erreichung Ihrer Forschungsziele unterstützen können.
Flexible Strategien für vielseitige Anforderungen und Budgets, darunter Phagen-Display, Hybridomtechnologie und Einzel-B-Zell-Screening.
Wir garantieren mindestens 3 einzigartige Binder für Ihr Antigen.
Sie erhalten das vollständige Eigentum an den generierten Antikörpersequenzen!
Greifen Sie auf unsere proprietären phagenbasierten Bibliotheken für Krebs und Autoimmunerkrankungen zu. Sie werden diese anderswo nicht finden!
Sparen Sie Zeit und Geld, indem Sie eine unserer bestehenden Bibliotheken auswählen: Mensch (inklusive unserer Krebs- und/oder Autoimmun-Bibliotheken), Kaninchen, Kameliden, Hunde.
Wählen Sie aus unseren naiven Bibliotheken oder entwickeln Sie Ihre eigene Immunbibliothek für Phagen-Display.
Wir immunisieren Wirte mit natürlich gefalteten GPCRs in Mizellen, Nanodiscs oder ganzen Zellen, die Ihr gewünschtes GPCR exprimieren – für hochwertige, nativ gefaltete GPCRs.
Wir informieren Sie über jeden Projektmeilenstein, damit Sie unseren Fortschritt bewerten können und wir gemeinsam Ziele und Budget einhalten.
Expertise in der Entwicklung vollhumaner klinischer Antikörper ohne Humanisierung – ein Vorteil gegenüber den meisten Anbietern.
Sichern Sie Ihre Investition mit Phasen-basierten Services für komplexe und risikoreiche Projekte.
Unsere maßgeschneiderten GPCR-Antikörper unterliegen rigorosen Standards, um Kreuzreaktionen mit anderen konservierten GPCRs auszuschließen – für maximale Verlässlichkeit in Ihrer Forschung.
ProteoGenix nutzt drei verschiedene Ingenieurstrategien zur Herstellung individueller monoklonaler Antikörper, die GPCRs binden. Dazu zählen Hybridomzelllinien, Isolierung anti-GPCR-spezifischer B-Zellen und Screening spezifischer anti-GPCR-Antikörper über Phagen-Display. ProteoGenix unterstützt Sie bei der Auswahl der besten Methode für Ihr Projekt und Ihr Budget.
Das Antikörper-Phagen-Display umfasst die Gewinnung mononukleärer Zellen aus peripherem Blut (PBMCs) von immunisierten Tierwirten (Immunbibliotheken) oder nicht-immunisierten Wirten (naive Bibliotheken). Nach der PBMC-Isolierung werden die Antikörper-Genfragmente zu cDNA konvertiert und in ein Phagemid geklont, um ein Antikörper-Phagen-Fusionsprotein zu erstellen, das den Antikörper auf der Phagenoberfläche zeigt.
Anschließend wird das Zielantigen kloniert und auf einer Oberfläche fixiert, sodass der Antikörper auf der Phagenoberfläche an das immobilisierte Antigen binden kann (Biopanning). Bindet der Antikörper an das Antigen, wird die Phagen-DNA extrahiert, sequenziert und exprimiert, um ihre Wirksamkeit zu bestätigen. Mehr erfahren über unseren Antikörper-Phagen-Display-Service.
2. Bibliotheksscreening und Biopanning
3. ELISA-Screening einzelner Phagenbinder
4. DNA-Extraktion & Antikörpersequenzierung
2. Aufbau der Immunbibliothek
3. Bibliotheksscreening und Biopanning
4. ELISA-Screening einzelner Phagenbinder
5. DNA-Extraktion & Antikörpersequenzierung
Das Antikörper-Phagen-Display ist eine wertvolle Methode, um monoklonale Antikörper gegen zytotoxische oder seltene Antigene (oder Epitope) sowie Antigene mit niedriger Immunogenität zu generieren. Zudem ist diese Technologie besonders geeignet für klinische kundenspezifische Antikörper, da ProteoGenix flexible humane Phagenbibliotheken für Krebs und Autoimmunität bietet. Diese Bibliotheken ermöglichen es, schnell und kosteneffizient einzigartige humane Antikörper zu identifizieren, die Ihr gewünschtes GPCR binden.
Wenn Ihr biomedizinisches Forschungslabor oder Ihr Pharmaunternehmen immuntherapeutische Projekte zur Behandlung von Krebs, Autoimmunität oder anderen Krankheiten beschleunigen möchte, ist die Phagen-Display-Technologie die ideale Wahl.
Das Antikörper-Phagen-Display ist eine leistungsstarke Strategie zur kundenspezifischen Antikörpergenerierung, da keine Speziesbeschränkung besteht. Ganz gleich, ob Sie einzigartige anti-GPCR-Antikörper für spezifische biomedizinische Experimente benötigen oder eine komplexe Immuntherapie entwickeln möchten, ProteoGenix erfüllt Ihre Anforderungen. Unser Team immunisiert Kaninchen, Mäuse oder Kameliden, um maßgeschneiderte anti-GPCR-Antikörper für Ihr bevorzugtes GPCR gezielt zu entwickeln. Zudem können wir Ihr GPCR anhand unserer naiven menschlichen Krebs- und Autoimmunbibliotheken gezielt nach bindenden Antikörpern screenen. Unsere umfassende Herangehensweise garantiert Ihnen hochwertige, individuell angepasste Antikörper für Ihre Forschung.
Sobald wir mindestens drei verschiedene Antikörper gefunden haben, die Ihr GPCR gezielt binden, liefern wir Ihnen deren DNA-(cDNA)-Sequenzen. Diese Sequenzen werden Ihr geistiges Eigentum (IP) – Ihr Unternehmen oder Ihre Institution erhält:
Wir können Ihr monoklonales Phagen-Display-Antikörper als bispezifischen Antikörper oder konjugiert als ADC (Antibody Drug Conjugate) zur gezielten Therapie bereitstellen. Ebenso kann Ihr individueller GPCR-Antikörper für diagnostische Anwendungen wie ELISA, Durchflusszytometrie oder klinische Bildgebung angepasst werden.
Die Herstellung eines anti-GPCR-Antikörpers mittels Hybridom-Technologie ist eine bewährte Strategie, um hochaffine anti-GPCR-Antikörper zu gewinnen. Im ersten Schritt werden Mäuse oder Ratten mit dem GPCR-Antigen immunisiert. Dann werden Splenozyten aus den immunisierten Tieren gesammelt und geeignete B-Zellen mit einer Myelomzelllinie fusioniert.
Die Hybridzellen werden durch Screening des Überstands (ELISA) auf targetbindende Antikörper selektiert. Positive Binder werden dann mittels Limiting Dilution vereinzelt und in Kolonien expandiert. Jede Kolonie wird einzeln überprüft und die Antigenerkennung per ELISA bestätigt. Der gesamte Prozess dauert etwa zehn Wochen. Weitere Informationen zu ProteoGenix’ Hybridom-Technologie.
2. Immunisierung
3. Zellfusion
4. Hybridom-Selektion und Screening (polyklonale Phase)
5. Isolierung der Zellklone
Unser B-Zell-Screening folgt einem dreistufigen, strengen Verfahren, das die Herstellung monoklonaler Antikörper mit exzellenter Affinität gewährleistet. Zunächst immunisieren wir Nagetiere mit gereinigten Antigenen, deren Qualität wir per SDS-PAGE prüfen. Dieser Prozess dauert 6 bis 8 Wochen und beinhaltet 4 bis 6 Immunisierungsrunden nach unserem optimierten Protokoll.
Im nächsten Schritt folgt ein 2–3-wöchiger Prozess, bei dem B-Zellen sortiert und gescreent werden. Dabei werden Lymphozyten aus dem PBMC-Kompartiment und aus der Milz der immunisierten Tiere isoliert. Die B-Zellen werden in vitro kultiviert und die Überstände via ELISA hinsichtlich Antikörpern gegen das Zielantigen überprüft. Die Antikörper mit der höchsten Bindungsaktivität werden sequenziert, in XtenCHO-Zellen kloniert und exprimiert, anschließend per ELISA erneut gescreent, um die Produktion von hochqualitativen monoklonalen Antikörpern zu bestätigen. Mehr erfahren über ProteoGenix’ B-Zell-Screening und Isolierungsmethoden.
2. Immunisierung
3. FACS-Sortierung + ELISA-Screening
4. Sequenzierung und Expression positiver Klone
5. Screening der produzierten Antikörper
Tabelle 1: Vor- und Nachteile der Methoden zur Anti-GPCR-Antikörperproduktion
| Technik | Vorteile | Nachteile | Zusammenfassung |
|---|---|---|---|
| Single B Cell Screening |
|
|
|
| Antikörper-Phagen-Display |
|
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|
| Hybridom |
|
|
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G-Protein-gekoppelte Rezeptoren (GPCRs) bilden eine große Familie von Zelloberflächenrezeptoren und machen etwa vier Prozent des protein-kodierenden Genoms aus. Sie werden auch als 7-(transmembranale)-Domänenrezeptoren bezeichnet, da sie siebenmal die Zellmembran durchqueren, die N-Terminus extrazellulär und die C-Terminus intrazellulär gelegen. GPCRs sind an unzähligen physiologischen Prozessen, darunter Sehen, Riechen, Schmecken, Hormonregulation und Neurotransmission, beteiligt. Wirkstoffe, die diese Rezeptoren beeinflussen, bilden die größte Arzneimittelklasse auf dem Markt: Mehr als 30 % aller FDA-zugelassenen Medikamente wirken über GPCRs.
GPCRs vermitteln die Reaktion von Zellen und Geweben auf extrazelluläre Signale wie Hormone, Neurotransmitter und Sinnesreize. Nach Ligandenbindung erfahren GPCRs eine Konformationsänderung, die Signalwege aktiviert. Dabei tauscht die membranassoziierte, palmitoylierte G-Alpha-Untereinheit GDP gegen GTP, löst sich vom Rezeptor und löst die Aktivierung zahlreicher Effektoren wie Adenylatzyklase, Phosphodiesterasen, Phospholipase C oder Ionenkanäle aus. Diese Effektoren regulieren die Konzentrationen sekundärer Botenstoffe (z. B. cAMP, Diacylglycerol, Natrium- oder Calciumionen) und rufen eine physiologische Antwort hervor.
Fehlfunktionen von GPCR-Signalwegen sind an vielen Erkrankungen wie Krebs, neurologischen, kardiovaskulären und metabolischen Störungen beteiligt. Mutationen in GPCRs können zu konstitutiver Rezeptoraktivierung und Signaltransduktion führen und so Tumorwachstum sowie Metastasierung fördern. Außerdem steht die Fehlregulation von GPCR-vermittelten Signalwegen im Zusammenhang mit neurodegenerativen Erkrankungen wie Alzheimer und Parkinson.
Aufgrund ihrer Schlüsselrolle sind GPCRs ein zentrales Forschungsthema der Arzneimittelentwicklung. Forscher untersuchen neue Wege, GPCR-Signalwege zu modulieren – darunter die Entwicklung maßgeschneiderter GPCR-Antikörper, die die Rezeptorfunktion blockieren. Dieser Ansatz eröffnet Möglichkeiten für gezieltere und effektivere Therapien, bringt jedoch einige Herausforderungen bei der Herstellung entsprechender Antikörper mit sich.
Maßgeschneiderte Antikörper gegen G-Protein-gekoppelte Rezeptoren (GPCRs) zu entwickeln ist aus mehreren Gründen besonders schwierig. Erstens ist ein Großteil der GPCR-Aminosäuresequenz in der Lipidmembran verankert, was dazu führt, dass nur wenige extrazelluläre Epitope für Antikörper zugänglich sind. Außerdem ähneln sich die Aminosäuresequenzen und Strukturelemente vieler GPCRs, was die spezifische Unterscheidung durch Antikörper erschwert.
Zweitens ist die Expression und Reinigung von GPCRs aufgrund ihrer Lipophilie äußerst anspruchsvoll. Lipophile Antigene aggregieren leicht und können falsch falten – die Ausbildung einer Antwort auf konformationelle Epitope ist somit erschwert. Daher müssen rekombinante GPCRs zum Einsatz als Antigene über Membranpräparationen wie Mikellen oder Nanodiscs isoliert werden. Alternativ kann eine Überexpression mithilfe einer Zelllinie erfolgen. Die Wirte werden dann mit kompletten Zellen (anstatt mit gereinigtem Protein) immunisiert, um deren Immunsystem durch nativ gefaltetes GPCR zu stimulieren.
Schließlich ist die geringe Immunogenität von GPCRs eine weitere Schwierigkeit. Um diese zu überwinden, verwendet ProteoGenix Methoden wie die Erhöhung der Immunogenität durch Kopplung von GPCR-Peptiden an immunogene Carrierproteine wie Ovalbumin. So überwinden wir die Limitierungen bei der Herstellung hochqualitativer anti-GPCR-Antikörper mittels Single-B-Zell-Screening oder Hybridom-Technik und ermöglichen Antikörper, die in vielen Anwendungen funktionieren.
Zur Steigerung von Löslichkeit und Stabilität entwickelt ProteoGenix Methoden zum Ausdruck von GPCRs in Mikellen, Nanodiscs oder Zelllinien mit Überexpression des gewünschten GPCR. Dadurch wird das Antigen immunogener und die Wahrscheinlichkeit steigt, hochwertige Antikörper zu gewinnen.
Tiere, die mit GPCR-beladenen Nanodiscs, Mikellen oder GPCR-überexprimierenden Zelllinien immunisiert werden, erhalten so einen spezifischeren Reiz und die resultierenden Antikörper zeichnen sich durch größere Experimentierbarkeit aus.
Mizellen sind sphärische Strukturen aus amphiphilen Lipiden oder Tensiden, die sich im wässrigen Milieu zu einer hydrophoben Kern- und einer hydrophilen Außenschicht organisieren. So lassen sich hydrophobe Moleküle wie Membranproteine stabilisieren und solubilisieren.
Mizellen dienen als Hilfsmittel, um beispielsweise GPCRs als Immunogen in stabilisierter Form für die Antikörperherstellung zu präsentieren.
Sie bieten folgende Vorteile: Stabilisierung des GPCRs in nativer Konformation, erhöhte Löslichkeit und Verhinderung von Aggregation.
Nanodiscs bestehen aus einer Lipiddoppelschicht, die durch zwei Membranscaffold-Proteine (MSP) stabilisiert werden – ideal für Studien an Membranproteinen wie GPCRs. Das MSP legt sich gürtelartig um die Lipidschicht, hält sie zusammen und sorgt für einen wasserlöslichen Komplex mit eingesetztem GPCR. Das stabilere Milieu ermöglicht Antikörperbildung gegen native Epitope. Die Aufreinigung erfolgt meist per Größenausschluss- oder Affinitätschromatografie. Danach ist der Komplex in nachgelagerte Analysen und für die Antikörperproduktion einsetzbar.
Bei der Immunisierung mit GPCR-überexprimierenden Zellen werden Tiere mit ganzen Zellen immunisiert, die das gewünschte GPCR in nativer Membranumgebung präsentieren. Der GPCR-Gentransfer erfolgt in Zelllinien wie HEK293 oder CHO-Zellen. Die Überexpression wird per Immunfluoreszenz, Durchflusszytometrie oder Western Blot bestätigt. Danach dienen die Zellen inkl. Adjuvans als Immunogen. Nach mehreren Immunisierungen wird getestet, ob Antikörper gegen das Ziel-GPCR gebildet wurden. Erfolgreiche Tiere werden für die Antikörperproduktion weiterverwendet. Diese Methode bietet eine breite Epitopvielfalt, darunter posttranslationale Modifikationen, und ist daher für die Antikörperentwicklung gegen Membranproteine sehr leistungsfähig.
Tabelle 2: Vor- und Nachteile der GPCR-Immunisierungsmethoden
| Antigentyp | Vorteile | Nachteile |
|---|---|---|
| Mizellen |
|
|
| Nanodiscs |
|
|
| Ganze Zellen (mit GPCR-Überexpression) |
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