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Müssen Sie Hunderte von Peptiden analysieren? Sparen Sie Zeit und lassen Sie uns Ihre Peptidbibliothek synthetisieren. Dank unserer hochmodernen Peptidsyntheseplattform liefern wir eine große Anzahl hochwertiger Peptide (auch modifiziert) direkt auf Platten für verschiedene Anwendungen: Proteomik, Epitope Mapping, Krebstherapie, Entwicklung therapeutischer Antikörper (Therapeutic Antibody Development)…
Wenn wir es nicht schaffen, ein Peptid aus Ihrer Bibliothek zu synthetisieren, zahlen Sie nichts dafür!
Alle synthetisierten Peptide werden mit MS und HPLC kontrolliert.
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Wir bieten eine unbegrenzte Auswahl an Modifikationen an.
Peptidbibliotheken bestehen aus einer großen Sammlung von Peptidsequenzen, die genutzt werden, um kritische Fragmente für Funktion oder Bindung zu bestimmen. Sie werden für vielfältige Anwendungen eingesetzt, z. B. in der Proteomik, Impfstoffentwicklung, Epitope Mapping oder Krebstherapie. Im Vergleich zum Peptid-Phagen-Display bieten Peptidbibliotheken die Möglichkeit, modifizierte Peptide sowie Peptide mit unnatürlichen oder D-Aminosäuren zu screenen.
Überlappende Peptidbibliotheken werden häufig zum Mapping linearer Epitop eingesetzt. Ziel ist es, eine Bibliothek aus überlappenden Peptidsequenzen zu erzeugen. Jede Bibliothek wird durch zwei Parameter definiert: die Peptidlänge und das Offset, d. h. jede Peptidsequenz hat die gleiche Länge, unterscheidet sich aber je nach Offset in der Primärstruktur. Das Offset definiert die Anzahl der überlappenden Aminosäuren zwischen zwei benachbarten Sequenzen und entspricht dem Überlappungsgrad.
Die beiden Parameter werden in der Regel im Hinblick auf zwei Aspekte gewählt: die Kosten und die Aussagekraft der Daten (und das Risiko, das Epitop zu verpassen). Für lineares Epitope Mapping gilt:
Überlappende Peptidbibliotheken sind flexibel und können für viele Bereiche wie Protein-Substrat-Interaktionsscreening, T-Zell-Epitop-Erkennung, T-Zell-Stimulation etc. eingesetzt werden.
Zu beachtende Parameter: Peptidsequenz, Peptidlänge, Offset.
Alanine-Scanning-Bibliotheken sind speziell darauf ausgerichtet, den Beitrag einzelner Aminosäuren zur Funktion, Aktivität oder Stabilität von Peptid- oder Proteinstrukturen zu bestimmen. Der Austausch eines Schlüsselrestes gegen Alanin führt zu Aktivitätsverlust und zeigt so die Bedeutung des jeweiligen Restes für die Gesamtstruktur. Technisch wird die Bibliothek durch sequenzielle Alanin-Substitution jeder nicht-Alanin-Aminosäure erstellt. Alanin wird gewählt, weil es chemisch inert und die kleinste existierende chirale Aminosäure ist. Auf Wunsch können auch andere Aminosäuren verwendet werden.
Zu beachtende Parameter: Peptidsequenz.
Trunkations-Peptidbibliotheken ermöglichen die Bestimmung der kürzesten Peptidsequenz, die zur Aktivität eines Epitops nötig ist. Die Bibliothek wird konstruiert, indem systematisch Endaminosäuren entfernt werden. Der Trunkationsschritt wird je nach Anforderung angepasst. Wenn die kritischen Aminosäuren bereits bekannt sind (z. B. durch vorheriges Alanin-Scanning), kann auch die Trunkationsrichtung bestimmt werden.
Zu beachtende Parameter: Trunkationsinkrement, Richtung (N-Terminus, C-Terminus oder beide, falls essentielle Aminosäuren bekannt sind).
Positions-Scanning-Bibliotheken sind besonders nützlich für die Optimierung von Peptidsequenzen. An definierten Positionen werden die Aminosäurereste einzeln gegen alle anderen Aminosäuren ausgetauscht. Die Aktivitätsmessung zeigt dann, welches Aminosäurerest die Aktivität steigert. Diese Bibliotheken helfen auch bei der Verbesserung von T-Zell- oder Antikörper-Epitope.
Zu beachtende Parameter: Peptidsequenz, zu variierende Positionen.
Eine Zufalls-Peptidbibliothek entsteht durch das zufällige Variieren von Aminosäureresten in definierten Bereichen einer Peptidsequenz. Zufallsbibliotheken werden für die Optimierung oder Neuentwicklung aktiver Peptidsequenzen eingesetzt.
Zu beachtende Parameter: Peptidsequenz, zu variierende Positionen.
Eine Scrambled-Peptidbibliothek besteht aus allen alternativen Sequenzen eines bestimmten Peptids. Das bedeutet, dass alle Aminosäuren der Ausgangssequenz so kombiniert werden, dass sämtliche Varianten entstehen. Solche Bibliotheken werden üblicherweise zur Optimierung von Peptidsequenzen eingesetzt.
Zu beachtende Parameter: Peptidsequenz.