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Fallstudie:

Von KI-Prognose zum experimentellen Nachweis

85 % Signalreduktion mit AIxplore® Epitope & Paratope Mapping

  • Kunde

    Biotech-Unternehmen

     

    Branche

    Therapeutika

  • Forschungsgebiet

    Immunologie

     

    Pipeline-Stadium

    Charakterisierung von Leitkandidaten

  • Schlüsselprozesse

    • Sequenzanalyse von Antikörper und Antigen
    • 3D-Modellierung und Simulationen
    • Experimentelle Validierung

Schlüsseldaten

85%
Signalreduktion
3
Kritische Aminosäuren identifiziert

Kontext

Ein Biotech-Unternehmen benötigte eine rasche Bestimmung der genauen Epitope-Paratope-Interaktionen eines therapeutischen Antikörperkandidaten. Das Verständnis dieser molekularen Details war entscheidend, um nicht nur die therapeutische Aktivität vorherzusagen (Agonist/Antagonist), sondern auch, um diagnostische Werkzeuge (z. B. Sandwich-ELISAs) zu entwickeln, die Schutzrechte für das geistige Eigentum zu stärken und sich auf das Antikörper-Engineering wie beispielsweise die Affinitätsreifung vorzubereiten.

Herausforderungen

1

Großer konformationeller Suchraum aufgrund unbekannter Bindungsstellen

 

2

Bedarf an hochwertigen Strukturmodellen von Antikörper und Antigen

3

Protein-Flexibilität erfordert repräsentative Strukturen für exaktes Mapping

4

Experimentelle Validierung ist unerlässlich, um in silico-Prognosen zu bestätigen

Vorgehen von ProteoGenix

Sequenzanalyse von Antikörper und Antigen

3D-Modellierung der Strukturen

KI-basierte Docking-Simulationen

Identifizierung der Epitope/Paratope-Regionen

Experimentelle Validierung durch Mutagenese und Bindungsassays

Ergebnisse

AIxplore® Epitope & Paratope Mapping identifizierte ein funktionelles Hotspot nahe der Nukleinsäure-Bindungsstelle des Antigens. Der Austausch von drei entscheidenden Aminosäuren pro Mutante führte zu einer 85 %igen Reduktion des Bindungssignals und belegt damit sowohl die Genauigkeit der KI-Prognosen als auch die wahrscheinliche neutralisierende Wirkung des Antikörpers. Das Mapping identifizierte zudem Paratope-Residuen, wobei Mutationen in der schweren Kette den größten Effekt hatten. Diese Erkenntnisse liefern eine solide Grundlage für Hypothesen zum therapeutischen Wirkmechanismus, für IP-Schutz sowie für zukünftige Entwicklungsstrategien.

 

3D-Modellierung

Wichtigste Erkenntnis

Durch die Kombination von KI-basierten Prognosen mit experimenteller Validierung lieferte ProteoGenix zuverlässige Erkenntnisse über Antikörper–Antigen-Interaktionen. Dieses integrierte Vorgehen reduzierte Risiken und Entwicklungszeit und unterstützte den Kunden mit Daten zur gezielten therapeutischen Entwicklung, zum Design von diagnostischen Tests und zur Stärkung des Schutzes geistigen Eigentums.







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