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Biotech-Unternehmen
Therapeutika
Immunologie
Charakterisierung von Leitkandidaten
Ein Biotech-Unternehmen benötigte eine rasche Bestimmung der genauen Epitope-Paratope-Interaktionen eines therapeutischen Antikörperkandidaten. Das Verständnis dieser molekularen Details war entscheidend, um nicht nur die therapeutische Aktivität vorherzusagen (Agonist/Antagonist), sondern auch, um diagnostische Werkzeuge (z. B. Sandwich-ELISAs) zu entwickeln, die Schutzrechte für das geistige Eigentum zu stärken und sich auf das Antikörper-Engineering wie beispielsweise die Affinitätsreifung vorzubereiten.
Großer konformationeller Suchraum aufgrund unbekannter Bindungsstellen
Bedarf an hochwertigen Strukturmodellen von Antikörper und Antigen
Protein-Flexibilität erfordert repräsentative Strukturen für exaktes Mapping
Experimentelle Validierung ist unerlässlich, um in silico-Prognosen zu bestätigen
Sequenzanalyse von Antikörper und Antigen
3D-Modellierung der Strukturen
KI-basierte Docking-Simulationen
Identifizierung der Epitope/Paratope-Regionen
Experimentelle Validierung durch Mutagenese und Bindungsassays
AIxplore® Epitope & Paratope Mapping identifizierte ein funktionelles Hotspot nahe der Nukleinsäure-Bindungsstelle des Antigens. Der Austausch von drei entscheidenden Aminosäuren pro Mutante führte zu einer 85 %igen Reduktion des Bindungssignals und belegt damit sowohl die Genauigkeit der KI-Prognosen als auch die wahrscheinliche neutralisierende Wirkung des Antikörpers. Das Mapping identifizierte zudem Paratope-Residuen, wobei Mutationen in der schweren Kette den größten Effekt hatten. Diese Erkenntnisse liefern eine solide Grundlage für Hypothesen zum therapeutischen Wirkmechanismus, für IP-Schutz sowie für zukünftige Entwicklungsstrategien.


Durch die Kombination von KI-basierten Prognosen mit experimenteller Validierung lieferte ProteoGenix zuverlässige Erkenntnisse über Antikörper–Antigen-Interaktionen. Dieses integrierte Vorgehen reduzierte Risiken und Entwicklungszeit und unterstützte den Kunden mit Daten zur gezielten therapeutischen Entwicklung, zum Design von diagnostischen Tests und zur Stärkung des Schutzes geistigen Eigentums.